Mittwoch

BBG bei St. Pauli

von links: Robert Hennies (BMUB), Olaf Janßen (Trainer St. Pauli), Julia Seim (BMUB),  Jugendliche, die vom Jugend-Migrationsdienst Hamburg betreut werden, Heinz Soremsky, Geschäftsführer VIA (Projektträger „Bau-Berufe-Greening“)

Cheftrainer Olaf Janßen war extra früher nach Hamburg angereist. Zuhause am Millerntor war er in einer besonderen Funktion gefragt: Als Pate einer Ausstellung für ökologisches und nachhaltiges Bauen. Ende Julli konnten sich dort interessierte Jugendliche, mit und ohne Migrationshintergund, über Bauberufe informieren, die ressourcenschonende und klimaneutrale Schwerpunkte setzen.
An der Eröffnung der Ausstellung „Bau-Berufe-Greening“ im Umlauf der Nordtribüne des Millerntor-Stadiums nahmen neben knapp zwanzig Jugendlichen auch Julia Seim und Robert Hennies teil. Beide kamen aus Berlin vom zuständigen Referat des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Mit Bundes- und EU-Mittel wird dieses Projekt als eines von insgesamt 14, die europaweit ausgeschriebenen worden waren, gefördert. Referatsleiter Hennies betonte, dass eine solche Patenschaft wie jetzt mit St. Pauli auch ein wichtiger Faktor für die Außenwirkung sei.
Aufmerksam verfolgten alle die Ausführungen von Christian Prüß, bei St. Pauli für den Bereich unternehmerische Sozialverantwortung zuständig, auf einer nachhaltig orientierten Führung durch das gesamte Stadion. Kurzweilig informierte er über das umweltbewusste und soziale Engagement von St. Pauli. Parallelen zwischen dem Projekt, für das St. Pauli Pate steht und den eigenen Leitlinien wurden deutlich. So sind Grundsätze der Sozialverträglichkeit, Angebotsvielfalt, Nachhaltigkeit und Ökologie explizite Forderungen an Waren und Dienstleistungen im Umfeld des Vereins. Dazu passte es, dass Prüß im Rahmen der Verabschiedung alle Jugendlichen sowie ihre Betreuerinnen und Betreuer zum nächsten Heimspiel einlud.



Auch die ESF-Facebook-Seite berichtete:

Dienstag

Projektbesuch auf dem Gelände der IGA Berlin 2017




Seit April präsentiert sich die IGA Berlin nicht nur als bunte gärtnerische Ausstellung, sondern auch mit vielen Sonderprojekten. Dazu gehören zukunftsweisende Projekte und Ausstellungsbeiträge zur nachhaltigen Lebenskultur.

Unsere Projektkoordinatorin Doris Kreuzer hatte die Gelegenheit, drei Projekte aus dem BBNE-Programm (über das auch unser BBG-Projekt gefördert wird) in Berlin näher kennen zu lernen. 
Moderne Medien in der Berufsausbildung

Nach dem Input zum Einsatz moderner Medien in der Berufsausbildung durch den Projektpartner LVG Heidelberg schloss sich der Besuch zweier Outdoor Module auf dem IGA Gelände an.
Die erste Station war das in einem Wäldchen gelegene Workcamp von „GreenHouse“.
Jungen Menschen wird vermittelt, welche verschiedenen Baustoffe es gibt und nach welchen ökologischen Kriterien diese ausgewählt, eingesetzt und verarbeitet werden.
„GreenHouse“

Danach ging es weiter zum Besuch der interaktiven Wanderausstellung „green-up-your-future“. Die Macher dort haben Nachhaltigkeit im Blick und von der Natur zu lernen. Hier gibt es eine App, die unter anderem über eine Verlinkung zu 300 verschiedenen Jobprofilen führt.
„green-up-your-future“

Es war es ein äußerst interessanter Rundgang, von dem sich hoffentlich noch viele Menschen angesprochen fühlen.

Die IGA kann noch bis Mitte Oktober 2017 besucht werden. Näheres zur IGA [ hier ]